Wenn es nicht mehr weitergeht: jugendnotmail.de
Unser Ansatz:
Junge Menschen haben oft keinen Ansprechpartner für ihre Probleme, Nöte und Ängste. Häufig schämen sie sich für ihre Gedanken und Gefühle, haben Angst nicht verstanden oder gar abgelehnt zu werden. Also behalten sie ihre Sorgen für sich, was mit der Zeit immer belastender werden kann, bis hin zu Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Erkrankungen. An wen aber können sich Kinder und Jugendliche in Not wenden, wenn Sie sich nicht in eine Beratungsstelle trauen oder sich schämen über ihre Probleme zu sprechen?
Auf unserer Website jugendnotmail.de haben Kinder und Jugendliche in Not die Möglichkeit, ihre Sorgen einem professionellen Beratungsteam anzuvertrauen- unkompliziert, anonym und kostenlos via E-Mail. 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr.
So funktioniert's:
Im Dialog mit den Ratsuchenden werden individuelle Lösungen erarbeitet. Jeder Ratsuchende bekommt dabei einen festen Berater zugeteilt. Ziel ist es, den Heranwachsenden in seiner jeweiligen Lebenssituation zu stärken und ihm Kompetenzen zu vermitteln, die es ihm ermöglichen, sich selbst Unterstützung zu organisieren und von professioneller Hilfe unabhängig zu werden. Die Beratung soll und kann jedoch keine Therapie ersetzen. Wenn innerhalb der Beratung deutlich wird, dass eine Therapie, Behandlung oder Betreuung vor Ort unausweichlich ist, vermitteln unsere Berater an kompetente Beratungsstellen zur persönlichen Weiterbetreuung.
Unser Team:
Derzeit engagieren sich ca. 50 Psychologen und Sozialpädagogen mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten als ehrenamtliche BeraterInnen. Dadurch gelingt es uns, zu rund 20 Themenkomplexen kompetent und individuell zu beraten. Im Jahr 2012 haben unsere ehrenamtlichen Berater im Durchschnitt monatlich bis zu 1500 Notmails beantwortet.
Darüberhinaus arbeiten rund 10-12 Ehrenamtliche im Bereich Administration, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, IT und Finanzen.
Wir freuen uns über jede Person, die uns mit ihrem Engagement fachkundig unterstützen möchte. Und natürlich freuen wir uns über jede finanzielle Unterstützung, damit wir unser Angebot auch in Zukunft aufrecht erhalten und die steigende Zahl an Notmails bewältigen können.